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Diese Klinik ist schon seit 1994 geschlossen: Blick in die
alte Chirurgie der Beelitz-Heilstätten (bis 1994 größtes sowjetisches Militärkrankenhaus außerhalb der Sowjetunion) |
Die Welt hatte heute den Barmer GEK-Chef in einem Bericht mit folgendem Satz zitiert: „Es gibt heute zu viele Krankenhäuser und vor allem zu viele Krankenhausbetten”. Außerdem habe sich der Vorstandsvorsitzende der größten deutschen Krankenkasse dagegen ausgesprochen, den Krankenhäusern den Sparbeitrag aus der Gesundheitsreform zu erlassen. Es sei nicht sinnvoll, die Sparmaßnahmen im Krankenhausbereich zurück zu nehmen und teure Krankenhausstrukturen einfach aufrechtzuerhalten, heißt es in dem Bericht der Tageszeitung "Die Welt".
In einer ebenfalls heute erschienenen Presseerklärung der Barmer GEK mahnt Straub dagegen die Krankenhäuser, den ökonomischen Druck zu nutzen, um veraltete Strukturen aufzubrechen. "Es geht nicht wie behauptet um eine Schließung von Kliniken, sondern um mehr ambulante Versorgungsangebote an Kliniken", so Straub wörtlich.
Viel häufiger als bisher sollte die interdisziplinäre, personelle und die apparativ-technische Infrastruktur der Krankenhäuser ambulant oder kurzstationär genutzt werden. Dabei müssten niedergelassene Ärzte und angestellte Krankenhausärzte sowohl ambulante als auch stationäre Leistungen erbringen können. Der verstärkte Einsatz von ambulant-stationären Einrichtungen sei ein wichtiger Ansatz zur Sicherstellung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung.
Der Kassenchef betonte, dass die Krankenhäuser die überfälligen Strukturanpassungen als Chance begreifen sollten. Straub: "Eine Verzahnung von ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungsangeboten ist die beste Voraussetzung, um sich im Markt Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Heutzutage können immer mehr Behandlungen schneller und schonender auch ambulant durchgeführt werden." Die Entscheidung über eine ambulante oder stationäre Versorgung habe nach medizinischen und wirtschaftlichen Kriterien zu erfolgen.
jos
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