Dienstag, 4. Januar 2011

Katholische Bischöfe
fordern Leistungskürzungen der Krankenkassen

Die katholische Kirche hat sich für einseitige Leistungskürzungen der Krankenkassen ausgesprochen. Nur so könnten weiter steigende Beiträge vermieden werden, meint der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. 

Die Nachrichtenagentur dpa zitiert Zollitsch mit der Aussage: „Wir brauchen eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Frage, was ethisch verantwortungsvoll, gerecht und kostenbewusst ist.“ Zollitsch zeigte sich „davon überzeugt“, dass Menschen bereit seien , für ihre Gesundheit viel in Kauf zu nehmen. Das sei aber kein Freifahrschein für immer weiter steigende Beiträge. So sollten zunächst Einsparpotentiale und Wirtschaftlichkeitsreserven überprüft werden, bevor mehr Geld ins System gepumpt werde. 

Einschränkungen verlangte der oberste deutsche katholische Bischof ausschließlich von den Versicherten. Die ständig steigenden Gewinne der Pharmaindustrie erwähnte der geistliche mit keinem Wort.

Jos

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